Die Gruppe der TuSpo Jeinsen „Kinder in Bewegung“ konnte sich noch im Jahr 2019 kurz vor Weihnachten über neue Spielgeräte freuen, die vom Bürgerverein Jeinsen finanziert wurden. Den obligatorischen Scheck i.H.v. 800 EUR nahm die Übungsleiterin, Deborah Bilverstone, in Empfang.
Am letzten Spielnachmittag konnte Uwe Presuhn die Kinder mit einem Bobby Car mit Anhänger und zwei  Laufrädern überraschen. Nachdem die Spielgeräte ausgepackt waren, wurden sie gleich in der Jeinser Turnhalle getestet. Drei Turnmatten sind in dem Zuge auch angeschafft worden und werden in den nächsten Tagen geliefert. Am Donnerstagnachmittag von 17. Bis 18.00 Uhr treffen sich inzwischen in der Jeinser Turnhalle bis zu 15 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, so dass die bisher vorhandenen Spielgeräte nicht mehr ausreichten.
Die im Jahr 2019 durchgeführten und erfolgreichen Veranstaltungen des Bürgervereins haben die finanzielle Basis neben den Mitgliedsbeiträgen weiter gestärkt, so dass auf der Mitgliederversammlung im Oktober die Zuwendung an den Spielkreis durch die Mitglieder genehmigt werden konnte.

Rechtzeitig vor Weihnachten hat der Bürgerverein zwei weitere Stromkästen in der Wilhelm Henze Straße und an der Ecke Zum Holze/Ostlandstraße bemalen lassen. Am letzteren Kasten sind unser neuer Kassenwart Thorsten Waschkau mit seiner Tochter Enie zu sehen, die sich über das gelungene Werk sichtlich freuen. Enie hat beim Fototermin auch gleich zwei Wünsche geäußert, sie möchte gern, dass in ihrer Straße Meierkamp ein Stromkasten mit ihren beiden Hasen gestaltet wird und in der Bergstraße am Wendeplatz unter der Eiche ein Kasten mit zwei Eichhörnchen. Wer kann da noch nein sagen! Schauen wir mal, was die Mitgliederversammlung dazu sagen wird, die am 22. März 2020 stattfindet. Des Weiteren wurde der Stromkasten gegenüber der Bäckerei Hache überarbeitet, da die Grundierung des Kastens nicht gehalten hat. Nun können die Erdmännchen wieder genau beobachten wer in der Bäckerei ein- und ausgeht.
Das Projekt des Bürgervereins, die teilweise sehr verdreckten Stromkästen mit Graffiti Kunst zu gestalten, läuft bereits seit 2013. Jedes Jahr werden 2 – 3 Kästen verschönert und prägen inzwischen in vielen Straßen das Ortsbild. So konnten in diesem Jahr der 18. und 19. Stromkasten fertig gestellt werden. Daneben sind vier Trafostationen und die Bücherzelle von Ole Görgens vom Sprühwerk Hildesheim gestaltet worden. Bisher sind rund 12.000 € an Spenden und Mitgliedsbeiträgen in das Projekt geflossen.
Über das Projekt gibt es auch eine Postkarte, auf der ein Großteil unserer Graffiti Kunstwerke zu sehen ist, die von Ole Görgens vom Sprühwerk Hildesheim gestaltet wurden. Die Postkarte wurde von unserem Mitglied, der Diplom-Designerin Ingrid Fratzke-Erdner, gestaltet.. Die Karte kann für 1 € in der Jeinser Patchworkdiele von Anke Kleuker erworben werden.

 

Die Jugendfeuerwehr Jeinsen hat dieses Jahr eine große Hüpfburg angeschafft, die bereits beim Treckertreffen zum Einsatz gekommen ist und somit eine weitere Attraktion für die jungen Gäste bot.

Auf der Jahreshauptveranstaltung am 23. Oktober des Bürgervereins hat die Jugendfeuerwehr einen Antrag für einen finanziellen Zuschuss gestellt.  Als Oliver Jänsch erläutert hat, dass bisher aus den Einnahmen der Altpapiersammlungen vornehmlich die jährlich durchgeführte Freizeit finanziert wird, wurde mit überwältigender Mehrheit, die komplette Finanzierung durch den Bürgerverein von den Mitgliedern beschlossen. Am letzten Übungsabend der Jugendfeuerwehr wurde der symbolische Scheck i.H.v. 3.200 € für die Anschaffung der Hüpfburg übergeben. Die anwesenden Teilnehmer der JFW und Stephanie Jänsch, die Jugendfeuerwehrwartin, konnten auf diesem Wege DANKE sagen.
Oliver Jänsch gab den Hinweis, dass die Hüpfburg allen Jeinser Vereinen für ihre Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung steht.


Am Freitagabend sahen 200 begeisterte Gäste auf Einladung des Bürgervereins einen echten norddeutschen „Heimatabend“. Die beiden unterschiedlichen Charaktere Matthias Brodowy, ein südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere, Werner Mommsen, eine echte Hamburger Kodderschnauze.
Ihr "Heimatabend" ist wie das Land: Literarisch und musikalisch, komödiantisch und melancholisch, mit Augenzwinkern und Humor, der weitaus trockener ist als das norddeutsche Wetter.
Am Anfang und am Ende stand das „Och.“ Ein Wort das meistens mehr sagt als 10 Minuten hochtrabendes Gerede. So wurde dem Publikum noch einmal praktisch der Charme des plattdeutschen Snacks im Gegensatz zur hochdeutschen Rede präsentiert. Fazit: Eine richtige Hassrede ist in Plattdeutsch gar nicht möglich!
Es war alles vertreten, was dem Publikum sichtlich gut gefiel: Tiefsinnige Witze, bissiges Kabarett, melancholische Momente und eine philosophische Ostfriesen- Teestunde. – Ein wirklich gelungener Abend!
Nach kurzem, heftigen „Streit“ verließ Werner Mommsen die Bühne, aber Gott sei Dank gab es ein Happy End mit einem deutlichen „Och.“
Nach der 2. Zugabe dem „Hannover Lied“, das auch der Hamburger Werner Mommsen kräftig mitsang, verlies ein sehr zufriedenes Publikum die Jeinser St. Georgs Kirche.

Brodowy

Foto Torsten Lippelt

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